IDIS
Forschungseinheit Soziale Ungleichheiten, Vielfalt und schulische Institutionen (IDIS)

Die Forschungseinheit IDIS betreibt Forschung auf der Grundlage von soziologischen, anthropologischen und pädagogischen Ansätzen, bei denen es vor allem darum geht, die Prozesse zu beschreiben, zu verstehen und zu erklären, die zu Inklusion und Exklusion von Schüler·innen führen.

Des Weiteren geht es bei der Forschungsarbeit darum, aufzuzeigen, welche Ideologien den schulischen Praktiken (im Bereich Unterricht und Institution) zugrunde liegen, und deren Rolle bei der Konstruktion von Kategorien, die zu sozialen Ungleichheiten führen, zu beleuchten. Im Mittelpunkt steht ferner die Reflexion und Analyse der Schulsysteme aus historischer und struktureller Sicht.

Ziel der Analyse dieser gesellschaftlichen Prozesse ist es, Handlungsweisen vorzuschlagen und zu evaluieren, die im Klassenzimmer und bei den Lehrpersonen eingesetzt werden können, um eine kritische Pädagogik der Vielfalt und eine Pädagogik der Inklusion umzusetzen.

Wir entwickeln Projekte, die sich mit der Rolle der Schule bei der Produktion und Reproduktion sozialer Ungleichheiten befassen. Unsere Forschung beschäftigt sich mit Dimensionen der Vielfalt, die zu Formen der Marginalisierung führen: soziale Klasse, Behinderung, Sprache, Geschlecht, Religion usw.

A
Alexandre Duchêne
Ordentlicher Professor an der UniFR - Mitglied der Direktion des Instituts für Mehrsprachigkeit und ordentlicher Professor PH und Leiter der FE IDIS
alexandre.duchene@edufr.ch

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